Bei Dienstleistungsmarken, vor allem in der Touristik, ist eine alte Unsitte ist wieder in Mode gekommen, von der jeder weiß, dass sie äußerst schädlich ist: Das Verbuchen von Marketingbudgets zur Ergebnisverbesserung. Die Entwicklung scheint den Tätern recht zu geben: Die Verkäufe ziehen wieder an, obwohl am Marketing gespart wird. „Es also doch ohne das teure Werbegeld, ich habe es ja schon immer gesagt, ein gutes Produkt verkauft sich von allein.“ Tatsächlich aber schadet die Einsparung der Markenbekanntheit und kreiert ein hausgemachtes Problem, das genau dann die Umsätze herunter regelt, wenn eigentlich alles wieder im Lot sein sollte.
Wer in der Krise spart, ist der Verlierer von morgen.
Montag, 4. Januar 2010
Das Schweigen der Marken
Labels:
Ergebnisverbesserung,
Krise,
Marketingbudgets
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D'accord! Antizyklisches Verhalten (vor allem in der Krise) lernt man im ersten Semester BWL, sollte man meinen. Die Frage ist jedoch, welchen Bereichen das Marketing in Unternehmen überhaupt zugeordnet ist. Wenn Marketing und Vertrieb zusammenlaufen ist dies zwar von Vorteil, allerdings kann man mit Marketing nicht verkaufen, hierzu scheint das Verständnis nicht überall dasselbe zu sein.
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